SPIELs NOCH EINMAL... Der Klavierkabarettist Armin Fischer forscht wieder in den flüssigsten Werken großer Komponisten nach ihren wahren Inspirationsquellen. Dabei hat er als getarnter Barpianist auf einem Kreuzfahrtschiff ein besonders wachsames Bullauge auf die Musik. Vom Bach zur Moldau, und wenn die Donau blau sein soll, warum nicht auch die Forelle von Schubert?  Selbst Mozart, Beethoven & Co hätten sicher ihren Haydenspaß an Armin Fischers Pianopointen, und welcher Klaviertuose gibt schon Konzerte zum Lachen? Er entlockt den Tasten eine grandiose Mixtur aus Klassik, Ragtime und Pop und verbindet sprühenden Witz und musikalische Souveränität zu einer hochspaßigen Melange. Doch wenn er jeden Abend aufs neue aus spontan vom Publikum gewünschten Musiktiteln sein "Finale Furioso" komponiert, dann hält auch einmal das Lachen den Atem an. Dann glühen sogar dem schlimmsten Klassikmuffel die Ohren, und der Kenner flüstert leise: "SpielŽs noch einmal, Armin..."
ARMIN FISCHER - KLAVIERKONZERT ZUM LACHEN
"Da saß ein großartiger Spaßmacher, Musiker und Mensch an den Tasten." (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
Der Mann im Frack sieht aus wie ein Konzertpianist: er ist ja auch einer. Und er kann spielen wie ein Konzertpianist. Tut er aber nicht. Er sitzt am Flügel, plaudert mit dem Publikum, und wie nebenbei erklingen die schwierigsten Stücke. Und das soll lustig sein? Ist es. Unbeschreiblich aber leider auch: Sie müssen also einen Abend mit Armin Fischer schon eigenhändig miterleben, vom ersten Glucksen bis zum letzten Jubel.
Wenn er zum Beispiel aus zugerufenen Musikwünschen ein Klavierstück aus dem Stehgreif komponiert, und sich der lässigste Hörer als entzückter Teilhaber einer einzigartigen Inspiration wiederfindet. Dann hat auch Armin Fischer sichtlich Spaß daran, die Konzertbesucher mit seinem grenzenlosen Repertoire zu verblüffen und aus dem Frackärmel Musik-Geschichten zu schütteln, die zu Lachstürmen hinreißen.
Selbst Bach, Mozart, Chopin & Co hätten ihren Haydenspaß an Armin Fischers Pianopointen, schon deshalb, weil er sie und ihre Musik so originell in die Gegenwart rückt: Was z.B. verdankt Schubert einer Zechtour, Beethoven dem Kino, und Gershwin seiner Putzfrau? Auch das hätte die großen Geister gefreut: hier wird schwere Kost leicht verdaulich serviert, und schon mancher Klassikmuffel hat plötzlich Appetit auf mehr bekommen.
Mal abgesehen von Spielfreude und Vielschichtigkeit, mal abgesehen von Authentizität: Zum einen hat Armin Fischer ein unverwechselbares Händchen für Heiteres. Zum anderen aber bringt seine originelle Virtuosität selbst die ernsteste Muse zum Staunen. Und letztlich ist es diese Verbindung, die den Zauber jeden Abends ausmacht und nur einen Publikumswunsch leider unerfüllt lässt:
"Bitte nicht aufhören!" |