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DER TECKBOTE 07.10. 2009 Mit Schalk, Charme und Piano Standing Ovations für den Musikkabarettisten Armin Fischer in der Kirchheimer Bastion Kirchheim. Gekleidet im schwarzen Frack klettert er elegant die Feuerleiter hinunter, Armin Fischers Abstieg auf die Bastionsbühne, ein genialer Einstieg in sein neuestes Kabarettprogramm „Einmal Klassik und zurück“, Anekdoten nach Noten. Im wahrsten Sinne des Wortes ein bahnbrechender Samstagabend, bei dem das Publikum im rappelvollen Gewölbekeller erste klasse mit der Bahn fahren durfte, furios vernetzt mit Pop und Jazzmusik. Eine ausgesprochen gut gelungene Auftaktveranstaltung der Kirchheimer Musiktage „Tasta-Tour“, für Einsteiger und Abgefahrene sowie für alle Liebhaber virtuoser Fingerfertigkeit. ...In schwäbischen Gefilden bestens bekannt, erfreut sich der Preisträger der Böblinger Mechthild 2005 in Süddeutschland großer Beliebtheit. Und so ist es naheliegend, dass der Westfale Fischer mit pianistischer Freude auf den Schienen der „schwäbsche Eisenbahne“ dahinbraust. ...Da purzelt munter der Bolero durch die Noten von Elise, das Sesamstraßenlied trifft auf Johann Sebastian Bach und Procol Harum, und besagte Schwabenhymne paart sich mit dem „Girl von Ipanema“. Ob Jazzstandard, Volkslied, Pop-Hits oder Klassik von Dur bis Moll, Fischer beherrscht die hohe Kunst der Improvisation in atemberaubender Vollendung. ...Der Mann am Klavier agiert mit Ganzkörpereinsatz, auch Stimme und Gestik gehören dazu, mal erinnert er an Jazz-Ikone Louis Armstrong, mal spielt er mit dem Rücken zum Piano verschiedene Lieder gleichzeitig. ... Das Publikum jauchzt vor Freude. Besonders der verspätete Lautlacher in der ersten Reihe hat es dem Musikkomödianten angetan,“es wäre mir lieber, Sie würden zusammen mit den anderen lachen“ Brigitte Gerstenberger
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