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22. März 2011 Rhein Main Presse Armin Fischer "lisztig vergriffen" INGELHEIM. Mit Armin Fischer hatten die Förderer der Kleinkunst einen Meister seines Fachs nach Ingelheim geholt. Der Musik-Kabarettist begeisterte mit seinem Programm „Lisztig vergriffen:WOW!“ das zahlreiche Publikum im Saal des Weiterbildungszentrums... Erste Lacher erzielte der gebürtige Westfale bei der gekonnten Imitation des Kritikers Reich-Ranicki, den er die 2. Rhapsodie in Cis-moll ankündigen lässt. Dass eigentlich zwei Finger zum Klavierspielen ausreichen, unterstreicht Fischer mit dem „Moon River“ in einer Barmusik-Version. Augenzwinkernd und frech lässt der Kabarettist am Leben und den Werken Franz Liszts teilhaben. Doch auch andere Komponisten nimmt Fischer verbal und musikalisch aufs Korn. Mit einer stimmlichen Kopie von Konstantin Wecker, der durch Schnarchen angereicherten „Träumerei“ von Schumann, dem eigenwilligen „Gebet einer Jungfrau“ und dem Wetterbericht mit Verkehrsfunk, mit dem sich Fischer beim Stück vom „heiligen Franz über die Wogen schreitend“ wieder mal „lisztig“ vergreift, hat der Künstler die Lacher auf seiner Seite... Mit seiner gelungenen Umsetzung und seiner Virtuosität demonstriert der Mann im Frack sein außerordentliches musikalisches Können. Clownerien, gepaart mit Wortwitz...beschließen einen an Pointen reichen, mit Parodien gespickten und vielen Späßen durchsetzten Musik-Kabarett-Abend auf hohem Niveau. Eine dankbare Zuhörerschaft verabschiedete den brillanten Künstler Armin Fischer mit verdientermaßen stehendem Applaus von der Bühne. (kue)
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