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Nordbayerische Nachrichten 28.02.2008 „Anekdoten nach Noten“ erzählt Armin Fischer und zeigt zugleich, dass er auf den schwarzen und weißen Tasten ein Meister seines Fachs ist. Er trifft den richtigen Ton im Sitzen, im Liegen, im Stehen, im Schlafen, mit dem Rücken zum Instrument und sogar, ohne das Piano überhaupt sehen zu müssen. Die Klasse des virtuosen und mit zahlreichen abstrusen Witzen garnierten Vortrages bemisst sich demnach nicht nur an den Socken mit Klaviermuster. Da dringen dröhnende Bässe Beethovens durch den Saal, gefolgt vom herrlich schief intonierten Klavierkonzert Tschaikowskys und abgeschlossen mit einer Hommage an seinen „Mundharmonika-Professor aus St. Petersburg“, der nun viel in Deutschland konzertiert: in Fußgängerzonen. Mit „Einmal Klassik und zurück“ spannt Armin Fischer den Bogen von Bach bis Bruback und schwindelt sich ganz nebenbei durch die Musikgeschichte. „Schubert hat nie einen Welthit geschrieben – zumindest nicht zu Lebzeiten:“... Ein Vexierspiel mit dem musilkalischen Kenntnisstand des Publikums, Versatzstücke, die zu Anspielungen werden und Gags sorgen für beste Stimmung im ausverkauften Jungen Theater. ...Schade, dass er seine Drohung nicht wahr gemacht hat: “Ich komme solange heraus, wie Sie klatschen.“ Udo Güldner
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